Aufregung herrschte in Klagenfurt am Nachmittag, weil ein Anrufer angab, eine Bombe in der Georg Goess-Kaserne deponiert zu haben.
Aus einer Telefonzelle hatte ein männlicher Anrufer die Warnung abgeben: Eine Bombe, platziert am Areal der Georg Goess-Kaserne in Klagenfurt. Dort ist nicht nur das Stabsbataillon 7 der 7. Jägerbrigade untergebracht, sondern auch die Stellungskommission, die jedes Jahr tausende Wehrpflichtige aus Kärnten, der Steiermark und Tirol auf ihre Tauglichkeit überprüft.
„Es waren nur knapp 20 Personen in der Kaserne, daher ging die Räumung schnell vonstatten“, erklärt Katrin Horn vom Stadtpolizeikommando Klagenfurt. Nach der Räumung rückten Sprengstoffexperten mit zwei Spürhunden an, um das Areal zu durchsuchen. Doch schon nach kurzer Zeit gab es Entwarnung – die Profis konnten keine Bombe finden.
Zum Anrufer laufen die Ermittlungen. „Es konnte schon eine Person, die der Tat verdächtig ist, festgenommen werden“, bestätigt Horn. „Die Einvernahme soll zeigen, ob sich der Verdacht bestätigt. Es handelt sich um das Delikt der gefährlichen Drohung und würde dann bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.“
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