Der Rauswurf vom U20-Teamchef der ÖFB-Damen, Hannes Spilka, hat am Montag für viel Wirbel gesorgt – sportkrone.at berichtete. Jetzt soll es intern drunter und drüber gehen, Betreuer und Spielerinnen sollen aus Solidarität aus dem Trainingslehrgang abgereist sein.
Der österreichische Fußballverband hatte am Montagnachmittag bekannt gegeben, dass man „Informationen zu aufklärungsbedürftigen Vorkommnissen im Umfeld des U20-Frauen-Nationalteams erhalten“ habe. Deshalb sei Teamchef Hannes Spilka „mit sofortiger Wirkung vollumfänglich von seinen Aufgaben entbunden“ worden.
Und das nur wenige Wochen vor der Weltmeisterschaft in Kolumbien, für die man sich zum ersten Mal in der Geschichte qualifizieren konnte. Oliver Lederer hat interimistisch das Amt des Teamchefs übernommen.
Solidarität mit geschasstem Teamchef?
Berichten zufolge sollen im Rahmen des letzten Vorbereitungslehrgangs in Lindabrunn mehrere Spielerinnen aus Solidarität zum geschassten Teamchef abgereist sein. Auch Mitglieder des Betreuerstabs sollen den Rauswurf von Spilka, der offenbar arbeitsrechtlich dagegen vorgehen wird, kritisch sehen.
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