Die Temperaturen, die oft genug über 30 Grad steigen, setzen nicht nur uns Menschen zu – auch für Tiere können sie sogar lebensgefährlich sein. Daher: Niemals im Auto lassen! Nicht auf heißem Asphalt Gassi gehen! Hund „Odin“ konnte in letzter Sekunde aus einem heißen Auto gerettet werden; und wurde dann ins Heim abgeschoben ...
Es gibt eine schlichte Faustregel: Schuhe ausziehen und eine Strecke auf dem Asphalt, auf Gehsteigen oder Straßen zurücklegen. Wenn das für unsere Füße zu heiß ist, dann erst recht für die Pfoten der Vierbeiner. Lufttemperaturen von 30 Grad heizen Asphalt und Co. locker auf 50 Grad und mehr auf! Experten empfehlen es, es sagt aber klar der Hausverstand: Während dieser hochsommerlichen Temperaturen sollte man nur ganz in der Früh oder am Abend Gassi gehen und niemals auf heißem Untergrund.
Und bitte ständig für frisches Wasser sorgen. Auch Wildtiere, vom Vogerl über Bienen bis zum Igel, sind jetzt ausgesprochen dankbar dafür.
Das weitere unter Umständen lebensrettende Gebot der Stunde: Den Hund niemals im Auto zurück lassen. Das könnte im Schatten schon fatal sein, aber tödliche Folgen in der Sonne haben; wobei man nicht vergessen darf, wie schnell der Schatten wandert. Und bitte, an Beobachter oder Passanten: Niemals einfach wegschauen!
Hingeschaut hat zum Glück auch eine aufmerksame Tierfreundin in Graz. Sie bemerkte, dass ein Hund bei mehr als 30 Grad in einem Firmenwagen zurückgelassen worden war. Der zunächst aufgeregt bellte, dann verstummte. Die couragierte Frau wählte die Nummer der Firma, stellte den Besitzer zur Rede. Der kam zwar zurück, war aber uneinsichtig und sagte, er wolle den Hund ohnehin nicht mehr. „Odin“, ein sehr freundlicher Amstaffrüde, landete daraufhin im Heim, wird jetzt in der „Arche Noah“ versorgt. Der arme Kerl hat offene Wunden am Hals . . .
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