Der Tiroler Verein „kostenlose Nachhilfe für sozial Bedürftige“ wurde im Jahr 2009 als Einmannbetrieb gegründet. 130 Freiwillige haben seither schon 2200 Jugendliche betreut. Weitere engagierte ehrenamtliche Lehrer sind stets willkommen.
Ab in die Sommerferien hieß es kürzlich für Tirols Schülerinnen und Schüler. Doch nicht alle gingen unbeschwert in die mehrwöchige Pause vom Unterricht. Jene, die im Zeugnis ein „Nicht Genügend“ stehen haben, müssen sich auch während der schulfreien Zeit mit dem Lernstoff des vergangenen Jahres beschäftigen, um im Herbst die Wiederholungsprüfung zu bestehen.
Unser Verein hält Kontakt mit Schulen, Sozialvereinen und Institutionen, die sich um die Betreuung von Jugendlichen kümmern.
Helmut Zander
Projekt im Jahr 2009 gestartet
Nicht wenige sind dabei auf Unterstützung angewiesen und brauchen Nachhilfe. Und diese können sich längst nicht alle so einfach leisten. Aus diesem Grund hat Helmut Zander aus Mutters im Jahr 2009 das Projekt „kostenlose Nachhilfe für sozial Bedürftige“ gegründet. Damals noch als Einmannbetrieb.
Was klein anfing, ist kräftig gewachsen. „Aktuell zählen wir mehr als 130 Freiwillige und konnten bereits über 2200 Jugendlichen bei ihren schulischen Problemen helfen“, freut sich der Gründer.
Gewerbliche Nachhilfe verschlingt 7,6 Millionen Euro
Er rechnet vor, dass gewerbliche Nachhilfe in Tirol jährlich rund 7,6 Millionen Euro verschlingt. „Einzelnachhilfestunden von 40 bis 50 Minuten beginnen bei 30 Euro. Besonders kinderreichen Familien wird es dadurch fast unmöglich, eine Nachhilfe für ihre Kinder zu bezahlen. Diese Jugendlichen fallen dann durch den Rost und niemand hilft weiter, was in langfristigen Nachteilen resultiert.“
Zander ist natürlich auch stets auf der Suche nach weiteren Freiwilligen. „Unser Verein hält Kontakt mit Schulen, Sozialvereinen und Institutionen, die sich um die Betreuung von Jugendlichen kümmern. Wenn Hilfe für schulische Probleme notwendig ist, werden wir kontaktiert.“
Infos und Kontakt unter www.kostenlosenachhilfe.at
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