Hermann Neubauer und Simon Wagner lieferten sich bei der Rallye Weiz einen Sekunden-Krimi! Am Ende durften beide Piloten jubeln – einer über den Sieg, der andere über den Titelgewinn in der Staatsmeisterschaft.
Von Ruhe nach dem Sturm vom Freitagnachmittag war am Samstag bei der Rallye Weiz wenig zu spüren, denn die Tausenden Fans bekamen aufregende Kost serviert!
Am Freitag hatte ein Unwetter im Fahrerlager für völlige Verwüstung gesorgt, Zeltunterstände zerstört, Material beschädigt und sogar Menschen verletzt. Nach drei von fünf Sonderprüfungen war abgebrochen worden. Am Samstagmorgen gab es im Fahrerlager daher viele müde Gesichter, als um 7.50 Uhr die Rallye wieder aufgenommen wurde.
Offener Schlagabtausch
Hermann Neubauer und Simon Wagner – zeitgleich in Führung – lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Der vierfache Weiz-Sieger Neubauer gewann alle vier Wertungen am Vormittag, doch Wagner blieb ihm auf den Fersen, lag in der Gesamtwertung nie mehr als elf Sekunden zurück. Am Nachmittag gewann Wagner sogar zwei Wertungen, ging mit nur 6,5 Sekunden Rückstand in die finale Stage.
Dort war Neubauer aber erneut schneller und brachte seinen fünften Weiz-Sieg ins Trockene. Simon Wagner belegte mit acht Sekunden Rückstand Platz zwei, durfte sich aber mit seinem vierten Staatsmeistertitel in Folge trösten. Bruder Julian komplettierte das Podest und einen weiteren Dreifachsieg für Skoda.
Steirer-Armada schlug sich wacker
Dahinter landete ein steirisches Trio: Fabian Zeiringer (4.), Kevin Raith (5.) und Günther Knobloch (6.), der seinen Porsche am Nachmittag sogar für zwei Sonderprüfungen an Co-Pilot Andi Aigner übergab.
Im EM-Lauf der historischen Fahrzeuge siegte wie im Vorjahr der Ungar Tibor Erdi im Ford Sierra, den Opel Electric Cup entschied das niederösterreichische Talent Luca Pröglhöf für sich.
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