Trotz Schwimmweste

Mädchen wurde von Papa leblos aus Pool geborgen

Oberösterreich
10.07.2024 07:41

Ein Drama hat sich am Dienstagabend im Garten einer Familie in St. Aegidi im Innviertel (OÖ) zugetragen. Ein erst 20 Monate altes Mädchen trieb plötzlich leblos im Pool, obwohl es eine Kinderschwimmweste getragen hatte. Sein Vater fischte die Kleine aus dem Wasser und startete mit Reanimationsversuchen. Das Kind liegt im Spital.

Das kleine Mädchen hatte am Dienstag gegen 19.10 Uhr mit seinem fünfjährigen Bruder in einem im Garten des Elternhauses aufgestellten aufblasbaren Whirlpool geplantscht. Das 20 Monate alte Kind trug dabei eine Kinderschwimmweste. 

Der Vater saß zu dem Zeitpunkt nur etwa zehn Meter entfernt und wurde aufmerksam, als er plötzlich keinen Spiellärm mehr von seinen Kindern hörte. Er schaute nach und sah seine Tochter reglos in Bauchlage auf der Wasseroberfläche treiben. 

Reanimationsversuche
Er reagierte sofort, sprang in den Pool, holte die Kleine heraus und begann mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Auch die Einsatzkräfte wurden alarmiert. Es gelang auch, das Kleinkind zu reanimieren. Das Mädchen wurde mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 10 in die Linzer Uniklinik geflogen. Dort liegt es auf der Kinderintensivstation.

Vater unter Schock
Der völlig geschockte Vater und der fünfjährige Bruder mussten vom Kriseninterventionsteam (KIT) des Österreichischen Roten Kreuzes betreut werden.

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