Gezielte Tötung
Israel „eliminiert“ im Libanon Hisbollah-Terrorist
Die israelische Armee hat am Sonntag eigenen Aussagen zufolge einen wichtigen Kommandanten der proiranischen Hisbollah-Miliz im Süden des Libanons bei einem Flugzeugangriff „eliminiert“. Das Fahrzeug, mit dem der Mann unterwegs war, sei von einer Rakete getroffen worden, heißt es.
Laut Angaben der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) handelt sich bei dem gezielt getöteten Hisbollah-Kämpfer um Mustafa Hassan Salman, einen Mitarbeiter der Raketeneinheit der Hisbollah-Miliz. Er sei an der Planung und Durchführung zahlreicher Terroranschläge gegen den Staat Israel beteiligt gewesen, so die IDF.
„Die IDF wird weiterhin gegen die Bedrohung durch die Terrororganisation Hisbollah vorgehen, um den Staat Israel zu verteidigen“, betonte ein Sprecher der israelischen Armee. Die Hisbollah will ihrerseits mit ihren Angriffen auf Israel erst aufhören, wenn es einen Waffenstillstand im Gazastreifen gibt.
Angst vor Ausweitung des Konflikts
Israel und die Hisbollah liefern sich seit Beginn des Gaza-Krieges nahezu täglich Gefechte, der Intensität zuletzt deutlich zunahm. Es wird befürchtet, dass sich der Konflikt ausweiten könnte.
Israel will, dass sich die vom Iran unterstützte Schiitenmiliz hinter den 30 Kilometer von der Grenze entfernten Litani-Fluss zurückzieht – so wie es eine UN-Resolution vorsieht.









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