Die österreichischen U18/U23-Meisterschaften im Burgenland brachten für Vorarlberg 14 Medaillen, wobei nur Angelina Rupp im U23-Speerwurf über Gold jubeln durfte. Für eines der Ländle-Highlights sorgte Chiara Schuler, die außer Konkurrenz gestartet war und die 100 Meter Hürden so schnell wie noch nie lief.
Am 2. Juni feierte Chiara Schuler ihren 23. Geburtstag. Damit ist die Heeressportlerin eigentlich schon zu alt, um bei den österreichischen U23-Meisterschaften, die am vergangenen Wochenende in Burgenlands Landeshauptstadt Eisenstadt über die Bühne ging, an den Start zu gehen. Allerdings nutzte die Hörbranzerin – ebenso wie die von Mentalcoach Mathias Berthold vor Ort betreute Ex-Hallenfünfkampf-Vizeweltmeisterin Ivona Dadic – die Möglichkeit, bei einigen Disziplinen außer Konkurrenz teilzunehmen.
Während „Kiki“ bei ihren Starts über 100 und 200 Meter aufgrund von Kopfschmerzen eher farblos blieb, sorgte sie beim Hürdensprint für ein Ausrufezeichen! In 13,62 Sekunden unterbot sie ihre persönliche Bestleistung um fünf Hundertstelsekunden. Eine Marke, die so aber nicht in die Statistik eingehen wird. Der Grund: Der Wind blies mit 3,1 Meter pro Sekunden, anstatt der maximal erlaubten 2,0 m/s. „Wobei ich mir sicher bin, dass ich auch bei regulären Bedingungen kaum langsamer gewesen wäre“, erklärte Schuler, die laut eigene Aussagen die ersten vier Hürden nur mit 95 Prozent laufen konnte und aufgrund des Winds bei der letzten Hürde fast noch zu Sturz gekommen wäre. „So gesehen bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden.“
14 Medaillen, aber nur einmal Gold
Insgesamt gab es für die Ländle-Starter in Eisenstadt 14 Medaillen. Für das einzige Gold sorgte die Hörbranzerin Angelina Rupp im U23-Speerwurf mit einer Siegesweite von 41,30 Metern.
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