Eine emotionsgeladene Bevölkerung hat Mittwochabend die S-Link-Gesellschaft in Hallein/Neualm empfangen: Bei der Dialogveranstaltung zum geplanten S-Link gingen die Wogen hoch. Geschäftsführer Stefan Knittel stellte sich ruhig und sachlich den zahlreichen Wortmeldungen.
Die S-Link-Projektgesellschaft hat am Mittwochabend zu einer neuerlichen Dialogveranstaltung in Hallein geladen. Im Ortsteil Neualm sorgten neue Pläne der Trassenführung für Ärger – Ängste, dass die neue Bahn zu nahe am dicht besiedelten Stadtteil vorbeiführen würde und ein Spielplatz weichen müsse, haben schon im Vorfeld zu einer breiten Anti-S-Link-Bewegung geführt.
S-Link-Geschäftsführer Stefan Knittel und sein Team rückten in den Turnsaal der Neualmer Volksschule aus. Dort warteten bereits rund 300 emotional aufgeladene Teilnehmer auf die Projektanten.
Knittel und Co. stellten sich den zahlreichen, teils emotionsgeladenen Fragen. Trotz sachlicher Antworten waren diese für die Anwesenden meist wenig zufriedenstellend. Hauptthemen: Enteignungen, Minderung von Vermögenswerten und Lebensqualität, Zerstörung von Existenzen, sowie die mangelhafte Kommunikation wurden mehrmals harsch kritisiert.
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