Vorturner der Nation

Philipp Jelinek: „Ich bin auch gern mal allein“

Philipp Jelinek, der Vorturner der Nation, skizziert im Interview auf krone.tv die Hintergründe seine Erfolgsformats „Philipp bewegt“: „Es geht um viel Motivation. Um bereit zu sein für Mobilisierung, Aktivierung und Kräftigung. Und es ist nie zu spät, einzusteigen.“

Philipp Jelinek, der Vorturner der Nation, skizziert im Interview auf krone.tv die Hintergründe seine Erfolgsformats „Philipp bewegt“: „Es geht um viel Motivation. Um bereit zu sein für Mobilisierung, Aktivierung und Kräftigung. Und es ist nie zu spät, einzusteigen.“ Dieser Tage habe er bereits seine eintausendste Sendung abgedreht: „Der Beginn des Formats, damals noch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, lag am Anfang der Corona-Zeit. 

Da war das zuerst noch eher für Personen in der zweiten Lebenshälfte gedacht, weil man das Haus ja nicht verlassen durfte. In der Zwischenzeit ist die Sendung aber für alle angelegt. Denn bei ´Philipp bewegt´ machen ältere Erwachsene genauso wie Jugendliche oder Kinder mit. Es geht dabei vor allem um Regelmäßigkeit. Also nicht anfangs jeden Tag ohne Pause mitmachen und schon nach wenigen Wochen sagen, jetzt kann ich das und bin gut drauf. Das ist nicht sinnvoll. Am besten ist es, über einen möglichst langen Zeitraum gleichmäßig mitzumachen.“

Stiegenhaus statt Aufzug
Motiviert hätte ihn zu seinem TV-Format unter anderem auch seine Oma, wie sie aktiv im Stiegenhaus unterwegs gewesen sei. Jelinek: „Keiner möchte im weiteren Leben auf fremde Hilfe angewiesen sein. Also muss man früh mit Bewegung beginnen. Im Alltag etwa nicht den Aufzug nehmen, sondern Stiegen steigen.“ Zu Beginn seiner Fernsehproduktionen habe er wochenlang jeden Abend mit seinem Ratgeber über die Art der Übungen telefoniert. Dies sei wie die Arbeit mit einem ein Coach und Trainer gewesen.

Philipp Jelinek im krone.tv Interview (Bild: krone.tv )
Philipp Jelinek im krone.tv Interview

Allein sein zur inneren Ruhe
Man könne bei ´Philipp bewegt´ jeden Tag einsteigen und zahle damit positiv auf seine eigene Gesundheit ein. Jelinek, klar und deutlich: „Du hast nur eine Chance. Aber viele leiden etwa an Übergewicht oder Diabetes und machen zu wenig Bewegung. Unser Gesundheitssystem ist an seiner Grenze angelangt.“ Viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen sei neben der Bewegung von großer Bedeutung. Jelinek dazu mit klarer Botschaft: „Das betrifft aber nicht nur Wasser. Sondern auch Mineralwasser, ungesüßte Tees oder Apfelsaft gespritzt. Ich gebe mir da manchmal auch etwas Salz hinein, um alle nötigen Stoffe zuzuführen. Und ich rauche und trinke nicht!“ Der Bewegungsprofi schöpft seine Kraft aber auch in der freien Natur, mache viele ausgedehnte Spaziergänge und schalte manchmal auch ganz bewusst ab: „Auch wenn man das vielleicht nicht glauben wird: Ich liebe auch die Einsamkeit und bin gerne mal allein. Teils setze ich mich dazu in einem Lokal einzeln an einen Tisch im Eck und bin für mich. Ich bin dann in meiner Mitte angekommen und mental in mir ruhend.“ 

Das ganze Interview sehen Sie oben Im Video!

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