Dieser Oberösterreicher war augenscheinlich nach seinen ganz eigenen Regeln auf unseren Straßen unterwegs. Auf der B 37 im Bezirk Krems setzte die Polizei dieser Fahrt aber ein vorläufiges Ende.
Der 58-Jährige war zunächst von einer Streife mit der Laserpistole gemessen worden. Das Ergebnis: Der Mann war deutlich schneller als die erlaubten 100 km/h unterwegs. Dazu ignorierte er auch das in diesem Abschnitt geltende Überholverbot und raste gleich an mehreren anderen Verkehrsteilnehmern vorbei. Die Polizei nahm daher die Verfolgung auf und konnte ihn wenig später bereits anhalten.
Dokument der „Föderation freier Erde“
Bei der anschließenden Kontrolle trat dann die nächste Überraschung zutage: Der rücksichtslose Autolenker zeigte den Beamten eine bereits auf den ersten Blick offensichtliche Fälschung eines Führerscheins. Es handelte sich nämlich nicht um eine möglichst exakte Nachahmung eines gültigen Dokuments, sondern um einen frei Erfundenen – angeblich ausgestellt von der „Föderation freier Erde“. Bei der Abfrage in der Datenbank zeigte sich dann, dass der Oberösterreicher überhaupt keinen richtigen Führerschein besitzt.
Die Weiterfahrt wurde daraufhin untersagt, auf den 58-Jährigen kommt nun eine Reihe an Anzeigen zu, unter anderem wegen Urkundenfälschung.
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