Und es hat Bumm gemacht! In der Nacht zum Dienstag wurden im Zentrum von Windhaag bei Freistadt zahlreiche Bewohner aus dem Schlaf geschreckt. Obwohl die Polizei sofort alarmiert worden war, gelang es den offenbar hochprofessionell agierenden Tätern zu entkommen. Die Höhe der Beute dürfte beträchtlich sein.
Unbekannte hatten gegen 2.30 Uhr den Bankomat eines Geldinstitutes in Windhaag bei Freistadt in die Luft gejagt. Die Detonation war so heftig, dass im Umkreis etliche Fensterscheiben zu Bruch gingen.
Glas splitterte, Geräteteile wurden herumgeschleudert, Geldscheine flogen durch die Luft. Das Bankgebäude selbst wurde bei der Explosion erheblich beschädigt, der Geldautomat dabei völlig zerstört.
Eine Zeugin konnte zwar noch beobachten, wie ein Auto davonraste. Doch als die Polizei eintraf, fehlte von den Tätern jede Spur. Wie sich herausstellte, konnten die Bankomatsprenger mit ihrer Beute in unbekannte Richtung entkommen. Diese dürfte beträchtlich sein.
Im Vorjahr hatte es ebenfalls im Mühlviertel unter anderem Sprengungen in Aigen/Schlägl, St. Stefan am Walde und Reichenthal gegeben. Diese dürften auf das Konto einer international agierenden, holländischen Bande gehen. Ein Verdächtiger konnte damals auf der Flucht nach Tschechien von der dortigen Polizei gestellt und festgenommen werden.
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