Nach Vertragsende

Energie AG hilft Bewohnern beim Tausch der Heizung

Oberösterreich
17.06.2024 16:30

Groß ist die Aufregung in einer kleinen Siedlung in Lenzing (OÖ). Dort hatte die Energie AG den Bewohnern den Wärmeliefervertrag gekündigt, weil es zu wenig Anschlüsse für die Fernwärme gab. Kurios: 27 Jahre gab es ein Provisorium. Den Betroffenen soll nun geholfen werden.

Weil es zu wenige Fernwärme-Anschlüsse gab, hat die Energie AG der  kleinen Siedlung in Lenzing – es handel sich um nur neun Wohneinheiten –  nach 27 Jahren den Wärmeliefervertrag gekündigt – wir berichteten. Die Bewohner müssen sich eine neue Heizform suchen, das kostet Geld. „Bei einem Heizungstausch gibt es derzeit bis zu 75 Prozent Förderung“, betont man bei der Energie AG. Zudem werde die Versorgung aufrechterhalten, bis alle Bewohner eine neue Heizung eingebaut haben, sichert man den Betroffenen zu. In der Kündigung war noch von einer einjährigen Frist die Rede.

Kritik von Landesrat
„Es mag wirtschaftliche Gründe geben, die gegen einen Fernwärmeanschluss sprechen. Allerdings hat die Energie AG einen Versorgungsauftrag und als Landesenergieunternehmen Verantwortung gegenüber den Bürgern“, wundert sich hingegen Grünen-Landesrat Stefan Kaineder über das Vorgehen. Er verlangt von Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP), das Problem zu lösen.

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