Eine 32-jährige Anwältin aus Eisenstadt macht seit 1. Mai mit Astrid Wagner in deren Kanzlei in Wien gemeinsame Sache. Die Zusammenarbeit ist ausgezeichnet angelaufen.
Nach dem ersten Kontakt – Astrid Wagner und Ina-Christin Stiglitz waren einander vor Gericht als Kontrahentinnen gegenübergesessen – wurden erste Gespräche geführt. Monate später klingelte das Handy bei der Eisenstädterin, nun teilen sich die Power-Frauen die Räumlichkeiten in Wagners Kanzlei im 1. Wiener Gemeindebezirk.
Immer mehr Anfragen in Eisenstadt
„Wir sind in ständiger Kooperation“, sagt Stiglitz. „Wenn eine keine Zeit hat, springt die andere in Substitution ein.“ Warum die 32-Jährige diesen Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat? „Ich hatte mir vor allem am Landesgericht Eisenstadt einen gewissen Ruf erarbeitet. Die Anfragen wurden immer mehr“, das Geschäft floriere jetzt. „Ich setze mich stets für das beste Ergebnis für meine Mandanten ein. Der Schwerpunkt liegt im Straf- und Familienrecht, wobei vermehrt Straffälle an mich herangetragen werden.“
„Engere Zusammenarbeit als in einer Ehe“
Für Wagner, die stets Einzelkämpferin war, ist die Bürogemeinschaft Neuland. „Die Chemie hat sofort gepasst auf beruflicher und menschlicher Ebene. Klingt blöd, aber so eine Zusammenarbeit ist enger als eine Ehe.“ Sie habe sich für Stiglitz entschieden, „weil Frauen im Strafrecht geistig flexibler sind und eine höhere soziale emotionale Kompetenz haben. Männer sind vielleicht bei den Paragrafen besser“.
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