Das Bärnbach/Köflach-Gastspiel ist für Robert Weber mit Ligaerhalt beendet. Ein Angebot für die neue Saison liegt derzeit nicht vor. „Ich werde mich nicht aufdrängen“, sagt der 38-jährige Vorarlberger.
Hundert Prozent Treffer-Quote (6/6), 31:24 im entscheidenden Duell mit Hollabrunn im Kampf gegen den Abstieg, Mission erfüllt! Damit ist auch der Schlusspunkt von Robert Weber unter das Gastspiel bei Bärnbach/Köflach, erst als Spieler, dann als Spieler-Trainer, gesetzt. „Ich hab lange mit Otto Kresch telefoniert, da haben wir uns gegen eine Fortsetzung entschieden!“ Der Förderer hatte das Sensations-Engagement erst ermöglicht.
Seit Donnerstag ist die Handball-Legende wieder in der Heimat in Dornbirn. „Ab Montag trainiere ich wieder, aber nur Fitness, für mich selbst, jetzt habe ich Zeit genug!“ Stand derzeit ist die Karriere des 228-fachen Teamflügels nach 990 Toren beendet. „Ich weiß, dass ich immer noch die Bühne rocken kann. Aber ich werde mich nicht mehr aufdrängen!“ Nach wie vor ist für den 38-Jährigen kein Angebot eingetrudelt. „Ich werde heuer nicht mehr bis Oktober warten, ob sich noch etwas tut. Ich muss mich um mich selbst kümmern, werde mich beruflich orientieren!“ In dieser Woche wird er erfahren, ob er die Aufnahmeprüfung bei der Polizei bestanden hat, die abgeschlossene Ausbildung für Sportmarketing und Onlinemarketing eröffnet zudem Chancen.
Titel für Herburger
Jubeln darf mit Lukas Herburger ein anderer Vorarlberg-Export, der sich gestern mit dem vierten Meistertitel in seiner Schaffhausen-Ära aus der Schweiz verabschiedete. Der Abwehrchef des Nationalteams war mit einem Tor am 32:25 im fünften Finale gegen Kriens-Luzern beteiligt. Nach dem Urlaub beginnt bei den Füchsen Berlin ein neues Kapitel.
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