Sie gelten für viele Menschen als die Helden des täglichen Brots. Die heimischen Landwirte genießen große Wertschätzung. Fast jeder stuft sich als wichtig bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen ein.
Am 1. Juni ist Weltbauerntag. Aus diesem Anlass legt das Meinungsforschungsinstitut IFDD eine Umfrage zu diesem Berufsstand vor. Und diese zeigt ganz klar, dass die Landwirte eine hohe Wertschätzung in der Bevölkerung genießen.
Fleißig bei harter Arbeit
97 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Bauern neben dem medizinischen Personal am wichtigsten sind, um die Herausforderungen der Gegenwart zu meistern. „Diese positive Bewertung haben sich unsere Landwirte hart erarbeitet“, betont Paul Nemecek, Direktor des NÖ-Bauernbundes. Das sehen offenbar auch viele Bürger so. Denn die Hälfte verbindet mit dem Bauernstand in erster Linie den Begriff „fleißig“.
Lebensmittel sichern
Untrennbar mit der Landwirtschaft verbunden ist die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln. Dieser Aufgabe der Bauernschaft räumen 93 Prozent der Bevölkerung Priorität ein. „Dieser hohe Wert ist EU-weit einzigartig“, weiß Alexander Bernhuber, Bauernbund-Vertreter in Brüssel. 88 Prozent der Befragten fordern denn auch, dass die Politik mehr für diese Versorgungssicherheit tun müsse. Für zwei Drittel sind unnötige Lebensmittelimporte aus fernen Ländern bereits jetzt ein Grund zur Sorge.
Klimaschutz und Qualität
Bernhuber und Nemecek appellieren daher an alle: „Schauen wir achtsam auf die Herkunft der Lebensmittel.“ Das gewährleiste nicht nur beste Qualität auf dem Teller, sondern schütze auch das Klima, weil lange Transportfahrten ausbleiben.
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