Die EU hat 12.000 Euro für das Otto-Wagner-Areal in Penzing locker gemacht. Ein Konsortium soll nun erheben, wie die historischen Pavillons für neue Nutzer „fit“ gemacht werden können.
Was wird aus den denkmalgeschützten, aber mittlerweile leer stehenden Jugendstilpavillons im früheren Otto-Wagner-Spital im 14. Bezirk? Seit die Ansiedlungspläne einer Universität gescheitert sind, ist guter Rat teuer.
Jetzt ist ein Lichtblick: Im Rahmen eines EU-Förderprogrammes sind 12.000 Euro nach Wien geflossen. Ein Konsortium aus der Technischen Universität Wien (Hochbau & Gebäudeerhaltung, der Wiener Standortentwicklungs GmbH (WSE) und der Urban Innovation Vienna Gmbh (UIV) sollen Nutzungskonzepte für die Häuser erarbeiten. Es geht um mehr als 30 Pavillons.
Geplant ist ein Mix aus Wohnen, Kultur und Medizin/Pflege unter ökologischen und nachhaltigen Bedingungen. Projektdauer: ein Jahr. Wichtig: „Das Gelände wird weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben“, so Herbert Bartik von der UIV.
Im Sommer 2025 soll dann feststehen, wer sich für die Pavillons interessiert und welche (technische) Infrastruktur dafür benötigt wird. Dazu gehört auch ein Verkehrskonzept. Öffentlich ist das Areal bisher nur mit zwei Buslinien halbwegs erreichbar.
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