Auf den zweiten Platz der Admiral Frauen Bundesliga hat es die SPG Altach/Vorderland nicht ganz geschafft. Wie schon in der vergangenen Saison schlossen Coach Bernhard Summer und sein Team als Dritte ab – in der letzten Spielzeit punktgleich mit Sturm, in diesem Jahr mit der Vienna.
Das Saisonziel, am Ende auf dem zweiten Platz zu landen, hat die SPG Altach/Vorderland am letzten Spieltag der Frauen Bundesliga knapp verpasst. Das 3:3 bei Austria Wien reichte am Ende nicht aus, um die Vienna, die beim 1:1 gegen Linz/Kleinmünchen patzte, noch abzufangen.
Denn bei den Veilchen waren die Rheindörflerinnen nicht wach genug, sagt Coach Bernhard Summer. „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen, waren extrem passiv. Mit der zweiten bin ich aber sehr zufrieden, da haben wir Moral gezeigt.“ 1:3 lag die SPG zur Pause zurück, Sabrina Horvat (per Elfmeter) und Maria Olsen (per Traumfreistoß) glichen im zweiten Abschnitt aus. Siegtreffer gelang aber keiner mehr, das 3:3 bedeutete den dritten Endrang in der Tabelle. „Es ist an uns selbst gelegen, dass wir Platz zwei nicht geschafft haben. Wir waren in dieser Saison nicht konstant genug“, stellt Summer klar, „das müssen wir akzeptieren und in der nächsten Saison besser machen.“
Wofür es aber wieder harte Arbeit brauchen wird, dessen ist sich der 56-jährige Trainer bewusst. „Einfacher wird es sicher nicht, denn die Liga wird mit dem Aufstieg vom LASK noch stärker. Man kann es sich garantiert nicht leisten, nur mit 90 Prozent in ein Spiel zu gehen.“
Bald in die Pause
Am Dienstag steht für die Rheindörflerinnen noch der Saisonabschluss auf dem Programm, wo Summer die vergangene Spielzeit mit seinen Spielerinnen noch einmal kurz durchsprechen will. Dann geht auch die SPG Altach/Vorderland, zukünftig SCR Altach, in die Sommerpause.
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