Linz-Pendler werden Donnerstagfrüh gute Nerven brauchen: Nach den stockenden Gehaltsverhandlungen für zehntausende Beschäftigte in der Chemiebranche gibt es Proteste vor dem Chemiepark in der Landeshauptstadt. Die Polizei befürchtet ein Chaos im Frühverkehr.
Die Polizei ist jedenfalls gerüstet. Nachdem die Gehaltsverhandlungen für rund 50.000 in der Chemieindustrie Beschäftigten ins Stocken gerieten, sind für Donnerstag Protestaktionen geplant. Hintergrund ist, dass die von der Gewerktschaft und den Betriebsräten geforderte Anpassung in der Höhe von 6,3 Prozent von den Arbeitgebern nicht akzeptiert wird. „Das Angebot von der Arbeitergeberseite lag darunter“, heißt es von der Gewerkschaft.
Jedenfalls finden vor der Einfahrt zum Linzer Chemiepark Protestversammlungen statt, es wird mit Hunderten Teilnehmern gerechnet. Los geht es um sechs Uhr früh, die Kundgebung soll bis 9 Uhr dauern. Mit dabei wird auch der eben erst in seinem Amt bestätigte Arbeiterkammer-Präsident Andreas Stangl sein.
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