Landet der Segelflieger da? In Vomp im Tiroler Bezirk Schwaz trauten am Samstagnachmittag wohl einige Zeugen ihren Augen nicht. Aufgrund schwieriger Bedingungen sah sich ein deutscher Pilot (31) gezwungen, in einem Feld notzulanden. Zum Glück funktionierte dies reibungslos.
Gegen 14.30 Uhr war der 31-jährige Deutsche mit seinem Segelflieger am Innsbrucker Flughafen gestartet. Sein Ziel wäre der Flugplatz Kufstein-Langkampfen gewesen. Doch so weit sollte er nicht kommen.
Starker Wind sorgte für Probleme
„Im Bereich von Vomp wurde der Pilot plötzlich von einem starken Nordwind überrascht, der das weitere thermische Aufsteigen verhindert und sogar ein Sinken der Flughöhe zur Folge hatte“, berichtete die Polizei.
Das Fluggerät wurde nicht beschädigt. Auch der Pilot blieb unverletzt.
Die Polizei
Problemlose Außenlandung
Das Erreichen des Ziel-Flugplatzes schien unmöglich – auch weil der Flieger immer weiter an Höhe verlor. Also sah sich der 31-Jährige zu einer Außenlandung gezwungen. Und die führte er kurz nach 16 Uhr auf einem Feld in Vomp durch. Problemlos, wie es vonseiten der Ermittler heißt.
„Das Fluggerät wurde nicht beschädigt. Auch der Pilot blieb unverletzt.“ Nach der erfolgreichen Landung habe der 31-Jährige die Flugüberwachung Innsbruck und die Polizeiinspektion Schwaz verständigt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.