Glimpfliches Ende

Stmk: Zwei Einsätze für die Cobra wegen Bewaffneter

Österreich
30.09.2012 14:59
Gleich zweimal hat die Spezialeinheit Cobra am Samstag in der Steiermark zu Einsätzen ausrücken müssen, bei denen Männer mit Schusswaffen ihren Opfern gedroht hatten. Bereits in den frühen Morgenstunden sollen zwei Täter dem 27-jährigen Begleiter einer 23-Jährigen auf offener Straße in Graz eine Waffe an die Schläfe gehalten haben. In der Obersteiermark zückte ein 85-jähriger Pflegeheim-Bewohner laut Polizei eine Pistole und richtete sie auf eine Bedienstete.

Gegen 3.30 Uhr dürften die beiden Männer - sie waren der 23-Jährigen bekannt - den 27-Jährigen mit Faustschlägen attackiert haben. Er wurde dabei leicht verletzt. Während der eine Angreifer dem Opfer die Waffe an den Kopf hielt, hantierte sein Komplize mit einem Messer. Nachdem die Frau und ihr Begleiter Anzeige erstattet hatten, wurden mehrere Polizeistreifen und das Einsatzkommando Cobra gerufen. Rasch war einer der beiden Verdächtigen gefasst, für den zweiten klickten wenig später die Handschellen.

85-Jähriger drehte offenbar durch
Nur Stunden später drehte offenbar der 85-jährige Pflegepatient im Bezirk Bruck an der Mur durch. Er bedrohte die 49-jährige Heimhilfe, die sofort flüchtete und die Polizei rief. Als die erste Streife vor Ort war, stand der Mann am Fenster im Erdgeschoß der Wohnung und hielt sich die Waffe an den Kopf.

Nachdem weitere Einsatzkräfte und die Verhandlungsgruppe eingetroffen waren, konnte ein Beamter den Verwirrten überreden, die Pistole aus dem Fenster zu werfen. Danach kam der 85-Jährige mit erhobenen Händen aus dem Gebäude. Später stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusspistole gehandelt hatte.

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