Das sogenannte regionalwirtschaftliche Förderprogramm wurde vom Land Tirol vom Oberen Gericht auf den gesamten Bezirk Landeck ausgeweitet, die Investitionsförderungen wurden verdoppelt. Schwerpunkte sind: Holzbau, Ortskernrevitalisierung, energiebezogene Umweltvorhaben und Stärkung des Universitätsstandortes Landeck.
Ausgeweitet und verdoppelt – so die Kurzzusammenfassung des Medientermins in der BH Landeck am Freitag. Für „strukturschwache Regionen“ erdachte das Land Tirol sogenannte regionalwirtschaftliche Förderprogramme (RWP). Bisher kam die Region Oberes Gericht 2015 bis 2023 in den Genuss der jährlichen Fördermillion.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 282 Projekte lösten ein Investitionsvolumen von rund 115 Millionen Euro aus.
LH Anton Mattle
Für LH Anton Mattle eine Erfolgsbilanz: „Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 282 Projekte lösten ein Investitionsvolumen von rund 115 Millionen Euro aus.“ Grund genug, die Schlagzahl mit der Ausweitung auf den gesamten Bezirk zu erhöhen und die jährliche Million zu verdoppeln!
Großbatterieanlagen zur Speicherung von Energie
Die Programmschwerpunkte für die neue Periode sind bereits definiert. Wesentliche Neuerungen sind etwa die Ausweitung der Holzbauförderung und die Unterstützung von energiebezogenen Umweltvorhaben, die ab dem Programmstart 2025 auch Großbatterieanlagen zur Speicherung von Energie umfasst. Zudem werden auch Schwerpunkte im Bereich Ortskernrevitalisierung und Wiederbelebung von Leerstand gesetzt.
Ein neuer Fokus wird auf die Einbindung des Universitätsstandortes Landeck gesetzt. „Bildung im ländlichen Raum ist eine wesentliche Voraussetzung für die Weiterentwicklung“, ist BH Siegmund Geiger, Vorsitzender des RWP, überzeugt. Auch für den Arbeitsmarkt ist das Programm Goldes wert, entstanden doch bisher 187 neue Stellen.
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