Als Co-Trainer hat sich Stefan Grassegger in der Szene schon längst einen Namen gemacht. Immerhin war er auch schon bei EuroLeague-Klub Kauno Žalgiris im Einsatz. Die ganz große Stunde kam für den Welser aber nun in der deutschen Bundesliga, in der er mit einem wahren Kunstwurf für enorme Aufmerksamkeit sorgte.
„Haben sie ihr Trikot dabei?“, fragte mit Tobias Schimon der Kommentator des Streaminganbieters Dyn in der Halbzeitpause des Bundesliga-Duells Bamberg Baskets gegen die Hamburg Towers Co-Trainer Stefan Grassegger. Denn der Welser in Diensten der Norddeutschen traf beim Aufwärmen mit seinen Spielern locker-flockig aus rund 14 Metern von der Mittellinie in den Korb. Grassegger antwortete darauf grinsend: „Das will ich weder den Zuseherinnen und Zusehern bei Dyn noch meinem Team antun, dass sie das sehen müssen. Lightning strikes once.“ Der Blitz schlägt nur einmal ein.
„Sport Bild“ berichtet über Welser
Zumindest online schlug „der Blitz“ aber doch noch einmal ein, denn das Video des Zauberwurfs geht mittlerweile viral. Sogar die deutsche „Sport Bild“ berichtete darüber. „Co-Trainer trifft besser als die Profis!“, titelte dabei die auflagenstärkste Sportzeitschrift in Europa.
Interview über Männergesundheit
„Zum Glück bin ich in Hamburg noch relativ anonym unterwegs“, muss sich der 34-Jährige aber auf der Straße deshalb noch nicht verstecken. Übrigens wurde über Grassegger nicht zum ersten Mal in Deutschland groß berichtet. „Es hat einen Spieltag über Männergesundheit gegeben – und da haben sie mich wegen meiner Uni-Arbeit, die psychische Gesundheit bei Profisportlern behandelt, interviewt.“
Wie lange Grassegger noch in Deutschland bleibt, ist offen, der Vertrag rennt mit Saisonende aus. Aktuell geht‘s für die Hamburger noch um die Play-off-Teilnahme. Ob es zu einer Rückkehr nach Österreich kommen könnte? „Ich wäre bereit, als Cheftrainer zu arbeiten. Bei einem passenden Angebot, wäre die Heimat natürlich sehr reizvoll!“
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