Mit Greenpeace und Spar starten wir von der „Krone“ eine wunderbare Öko-Offensive zur Bewahrung verletzlicher Insektenvielfalt im eigenen Universum Grün. Jeder kann helfen!
„Wir brauchen all diese wundersamen Wesen vielleicht sogar mehr als einen Bissen Brot. Denn die bunte Artenvielfalt unserer Natur hängt zu einem Löwenanteil von der Honigbiene, aber auch von deren wilden Verwandten ab“, appellieren Greenpeace-Chef Alexander Egit und der ebenso beherzte wie engagierte SPAR-Ökovorstand Markus Kaser.
Ihr Credo da draußen in Feld und Flur: die „Krone“-Leser mitzunehmen auf diese kleine Expedition in das Universum vor der Haustür, damit diese gemeinsam so wundersamen Arten wie der Mauerbiene, der Obsthummel oder auch raren Hummeln unter die zarten Flügelchen greifen.
Rasenmäher noch in der Garage stehen lassen
Erste und effizienteste Hilfe für die mehr als 700 wilden Summer-Spezies: Die Pollenquellen im Garten auch wirklich zu voller Frühlingspracht erblühen zu lassen und die Wildblumen weder mit Pestiziden noch mit dem Rasenmäher oder Trimmerschere zu töten.
Denn wer das Grün nach dem Winter möglichst spät schneidet, schützt zahlreiche faszinierende Tierarten, die oft für unser Auge unsichtbar im Boden die kalte Jahreszeit überlebt haben und nun voller Lebenshoffnung sind. Die messerscharfen Klingen und Co., sind hingegen deren qualvoller Tod.
Die Grünflächen bei einigen unserer Märkte werden überhaupt nur zweimal im Jahr gemäht. In der Zwischenzeit können sich unsere Kunden an Margeriten, Vergissmeinnicht, Beinwell oder Hirtentäschelkraut erfreuen.
SPAR-Vorstand Markus Kaser
Eindringliche Bitte heimischer Naturschützer: säen statt mähen und damit einen ebenso einfachen wie berührenden Beitrag zur Rettung der Artenvielfalt leisten, die ohnehin durch den Klimawandel immer mehr unter Druck gerät!
Der rot-weiß-rote Lebensmittelhändler geht hier seit Langem mit leuchtendem Beispiel voran. „Die Grünflächen bei einigen unserer Märkte werden überhaupt nur zweimal im Jahr gemäht. In der Zwischenzeit können sich unsere Kunden an Margeriten, Vergissmeinnicht, Beinwell oder Hirtentäschelkraut erfreuen“, versichert Kaser, der daran erinnert, dass SPAR vehement gegen das unter Krebsverdacht stehende Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat und andere gefährlichen Gifte kämpft.
„Beewild“-Projekt für heimische Wildpflanzen
Ökologisch Großartiges leisten auch die Frutura-Idealisten mit ihrem „Beewild“-Projekt. Mit der Forschungsstelle Raumberg-Gumpenstein und der Kärntner Saatbau wurde eine Mischung an zu ersprießenden heimischen Wildpflanzen entwickelt.
Das Besondere daran: Standort-typische Genetik des Saatguts, das genau den Bedürfnissen unserer unentbehrlichen Bestäuber entspricht. „Die Hummel-Waldschwebfliege, eine Meisterin der Mimikry und das Hornkleewidderchen mit charakteristischen roten Tupfen finden hier ebenso ein Zuhause wie der Bienenkäfer“, frohlocken die steirischen Sumsi-Retter.
Tun wir es ihnen gleich! Jedes noch so kleine Universum Grün, und sei es ein winziger Balkon, kann zum Maja-Lebensraum werden...
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