Kritik von Watson

J.K. Rowling: „Könnt euch Entschuldigungen sparen“

Society International
12.04.2024 17:00

In der aufgeheizten britischen Debatte um geschlechtliche Identität hat sich „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling (58) unversöhnlich gezeigt. Die Autorin bezeichnet Transfrauen als Männer und wurde dafür scharf kritisiert, unter anderem von „Harry Potter“-Darsteller Daniel Radcliffe (34) und Schauspiel-Kollegin Emma Watson (33).

„Promis, die sich einer Bewegung angeschlossen haben, die die hart erkämpften Rechte von Frauen aushöhlen will, und die ihre Plattformen genutzt haben, um die Geschlechtsanpassung von Minderjährigen zu bejubeln, können sich ihre Entschuldigungen für traumatisierte Detransitionisten und gefährdete Frauen aufsparen, die auf gleichgeschlechtliche Räume angewiesen sind“, schrieb die Autorin am Mittwochabend auf der Plattform X.

Die 58-Jährige antwortete damit auf die Anmerkung eines Nutzers, dass „Dan und Emma“ sich bei ihr für ihre Kritik entschuldigen müssten. Britische Medien interpretierten Rowlings Aussage so, dass sie eine Entschuldigung von Radcliffe und seiner Filmpartnerin Emma Watson ablehnen würde.

Rowling würde für Trans-Meinung „ins Gefängnis gehen“
Anlass war ein am Vortag veröffentlichter Untersuchungsbericht zu staatlichen Angeboten für trans Jugendliche in Großbritannien.

Die Studie der pensionierten Kinderärztin Hilary Cass stellte unter anderem fest, dass ein Mangel an Forschung und Evidenz zum falschen Einsatz von Hormonen und sogenannten Pubertätsblockern, die das Einsetzen von Pubertätsmerkmalen wie Menstruation, Brustwachstum und Stimmbruch verhindern, geführt habe. Rowling sah daraufhin ihre Position bestätigt. Ende letzten Jahres verkündete die Autorin sogar, dass sie für ihre Trans-Meinung sogar „ins Gefängnis gehen würde“.

Scharfe Kritik von Watson und Radcliffe
Daraufhin distanzierten sich auch Schauspieler aus den „Harry Potter“-Verfilmungen von ihr. Zauberlehrling-Darsteller Radcliffe entschuldigte sich für den Schmerz, den die Autorin den Betroffenen zugefügt habe und betonte: „Transgender-Frauen sind Frauen.“

Die 33-jährige Watson schrieb damals: „Trans-Menschen sind die, für die sie sich ausgeben, und haben es verdient, ihr Leben zu leben, ohne ständig infrage gestellt zu werden oder gesagt zu bekommen, dass sie nicht die sind, für die sie sich ausgeben.“

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(Bild: kmm)



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