Innsbruck verdankt den internationalen Ruf einer Sportstadt vor allem den Olympischen Winterspielen. Zwei Sport-Wahrzeichen werden nun modernisiert. Der Igler Eiskanal bekommt für 27,4 Millionen Euro einen neuen Auslauf, auf der Bergisel-Schanze werden neue Matten verlegt.
Die Bauarbeiten haben zwar schon längst begonnen, am Freitag erfolgte mit viel Politik-Prominenz aus Stadt, Land und Bund der offizielle Spatenstich. Für 27,4 Millionen Euro wird der Igler Olympia-Eiskanal modernisiert, um wieder den Anforderungen der internationalen Verbände zu entsprechen.
Es stand außer Frage, dass das Sportministerium den notwendigen Umbau unterstützen wird. Österreich hat im Rodeln, Bob und Skeleton nicht nur eine große Tradition, sondern auch große Erfolge vorzuweisen hat. 29 Mal wurde bisher bei Olympischen Spielen Edelmetall errungen.
Vize-Kanzler Werner Kogler
Der Umbau sieht eine Verlängerung des Auslaufs und somit einen Neubau ab der Kurve 13 vor. Es soll dabei aber keinen großen Ausfall von Training oder Rennen geben. „Der neue Bahnkörper wird in den kommenden zwei Jahren fertiggestellt und 2025 an den bestehenden Bahnkörper angeschlossen“, erklärt Olympiaworld-Geschäftsführer Matthias Schipflinger.
Igls für Spiele 2026 bereit
Die Igler Eiskanal wäre damit auch rechtzeitig modernisiert, um als Austragungsort für die Spiele 2026 einspringen zu können. Es gibt noch immer Zweifel, ob die italienischen Veranstalter tatsächlich in Cortina d`Ampezzo eine neue Bahn heraus stampfen können. „Die Sportstadt Innsbruck verdankt ihren internationalen Ruf vor allem den Olympischen Winterspielen. Vielleicht muss der Igler Eiskanal seine olympische Qualität schneller unter Beweis stellen, als wir jetzt noch denken“, führte Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi aus.
Neuen Matten für Bergisel
Die Modernisierung der Bergisel-Schanze geht da deutlich schneller über die Bühne. Seit 29. Februar herrscht dort reges Treiben. Auf einer Fläche von rund 4420 m² werden neuen Matten einer finnischen Firma verlegt.
Die Arbeiten sollen bis 30. April abgeschlossen. Überflieger Stefan Kraft und Co. können also mit Trainingsstart im Mai auf dem Innsbrucker Bakken ihre ersten Mattensprünge bestreiten.
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