Einer der viel beschäftigten Musiker Österreichs füllte bis auf den letzten Platz den Linzer Posthof: Rund 1200 Punk- und Rockfans kamen, um mit Unternehmer, Arzt, Buchautor und Bierpartei-Gründer Dominik Wlazny alias Marco Pogo die Österreich-Premiere seiner neuen Turbobier-Show zu feiern.
Der 37-Jährige sucht noch immer Mitglieder für die Bierpartei, um im Herbst bei der Nationalratswahl antreten zu können. Die Werbetrommel dafür rührte Pogo in Linz aber nicht.
Ein einziges Mal sahen ihn seine begeisterten Fans „staatsmännisch“ im Sakko und Hemd. Und zwar beim Song „Nobel geht die Welt zugrund“. Sonst zeigte sich das Multi-Talent nach zuvor elf Auftritten in Deutschland, der Schweiz oder tags davor in Prag in der Rolle des Punkrockers.
Auf der Insel
„Bürgernähe“ bewies Pogo als es sich auf Händen durch den Posthof tragen ließ und bei „Servas Adios“ im Sesselkreis sang. Bei „Insel muss Insel bleiben“ schwebte er auf den Händen des Publikum auf einer gelben Plastik-Insel durch den Saal. Bevor er sich mit „Arbeitslos durch den Tag“ von der Bühne verabschiedete, forderte er die Fans noch auf, die „Pogonaise“ zu tanzen. Selbstverständlich machte die Menge mit.
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