Schauspiel in Sölden

Rettenbachferner ist Bühne für Hannibals Schlacht

Tirol
17.03.2024 17:00

Beim Gletscherschauspiel in Sölden fährt der Feldherr aus Karthago erneut schwere Geschütze auf. 500 Tänzer, Schauspieler und Sportler bespielen dort die größte Naturbühne der Welt.

Rom und Karthago, man muss es so sagen, hatten keinen besonders guten Start. Und so beginnt die Geschichte Hannibals und seines Feldzuges über die Alpen beim Gletscherschauspiel in Sölden schon viele hundert Jahre vor der Geburt des Feldherren. Mit Dido und Aeneas. Aeneas bekommt nach der verlorenen Schlacht von Troja einen klaren Auftrag der Göttin Venus. Er soll eine neue Superstadt bauen: „Ich denke“, sagt Venus zu ihm, „ich denke, ich nenne sie Rom.“ Auf seiner Reise ins Ungewisse landet Aeneas im prächtigen Karthago und trifft dort die Königin Dido. Es beginnt eine Liebesgeschichte, an deren Ende Aeneas Dido nächtens verlässt. Die Königin brennt daraufhin ihren Palast nieder und begeht Selbstmord. Wie schon gesagt, kein besonders guter Start...

Ein gigantischer Schneeelefantsorgt auf der Freilichtbühne für einzigartige Szenen.
Ein gigantischer Schneeelefantsorgt auf der Freilichtbühne für einzigartige Szenen.(Bild: Ernst Lorenzi)

Eine weltweit einzigartige Kulturveranstaltung
Das Gletscherschauspiel Hannibal, das heuer wieder in Sölden stattfindet, startet mit diesem Prolog aus der Mythologie. Dann erst kommt Hannibal ins Spiel – der karthagische Feldherr, der 218 vor Christus mit 60.000 Mann und 37 Elefanten die Alpen überquerte und die Römer überrumpelte. Am Rettenbachferner auf 2670 Metern Seehöhe wird aus diesem Stoff eine spektakuläre Theatershow.

Auch Paragleiter, Skidoos, Flieger und Helikopter sind dabei.
Auch Paragleiter, Skidoos, Flieger und Helikopter sind dabei.(Bild: Ernst Lorenzi)

Allein die Szenerie ist atemberaubend: Der Horizont zeichnet in der Dämmerung Scherenschnitte der 3000 Meter hohen Berggipfel. Es die größte, von der Natur geformte Showbühne der Welt, ein 180 Grad Panorama, in dem immer an mehreren Plätzen etwas passiert. Intensiv wie ein Film, aber live. Gespielt wird einmal in unmittelbarer Nähe der Zuschauer, ein anderes Mal kilometerweit entfernt. Auf einer riesigen Videowall, neben einer haushohen Stufenpyramide, sehen Zuseher entfernte Szenen in Großaufnahme.

Fakten

Die „Krone“ verlost für das Gletscher-Schauspiel 50 mal zwei Karten inklusive Shuttledienst, Getränke und kleine Snacks. Mail mit Kennwort „Hannibal“ bis zum 28. März 2024 an die Adresse gewinntirol@krone.at schicken.

Mit der „Krone“ 100 Karten für Hannibal gewinnen
Sölden und Red Bull inszenieren die Alpenquerung Hannibals gemeinsam mit dem Künstlernetzwerk Lawine Torrèn, Regie führt Hubert Lepka. Mit dabei sind Schauspieler, Tänzer, aber auch die Flying Bulls mit historischen Flugzeugen, Paragleiter, 150 Skilehrer als Hannibals Bodentruppe und: 37 Pistenbullys als Elefanten. Harald Krassnitzer führt als Sprecher durch die Geschichte. In diesem Zusammenspiel von Schauspiel, Dramaturgie, Musik, Licht- und szenischer Pyrotechnik wird das Gletscherschauspiel intensiv wie ein Film, nur passiert alles live. Die Unmittelbarkeit, die so auf der riesigen Naturbühne entsteht, stellt Cinemascope- und IMAX-Formate spielend in den Schatten.

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