Einer der wohl wichtigsten Auszeichnungen wurde diese Woche erstmals verliehen – der Preis für 24-Stunden-Pflegekräfte
Seit fast acht Jahren betreut Ingrid Kelemenova (58) ihren Klienten Christian 24 Stunden am Tag, jeweils zwei Wochen durchgehend. Der 63-Jährige hat die höchste Pflegestufe, muss in allen Belangen unterstützt werden. Vom Hinlegen über das Windeln wechseln bis hin zum Füttern. Eine Tätigkeit, die eigentlich unbezahlbar ist. Kelemanova vollführt sie aber mit Herzblut.
Es ist an der Zeit, endlich öffentlich zu zeigen, welch großartige Leistungen diese Betreuerinnen für die Gesellschaft leisten.
Andreas Herz, WK-Fachverbandsobmann
„Die ersten zwei Jahre waren wir wie Hund und Katze. Aber ich habe gesagt, ich muss durchhalten“, so die gelernte Krankenschwester. Mittlerweile seien die beiden unzertrennlich: „Ich sage immer, Christian ist mein Karma.“
Kelemanova zählt zu den Wiener Preisträgern des ersten „Daheim betreut“-Award, den der Fachverband Personenbetreuung der Wirtschaftskammer ins Leben gerufen hat. Aus den knapp 500 Einreichungen wurden 18 Preisträger ausgezeichnet.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.