Rebecca R. war gegen 23.30 Uhr mit ihrer Freundin Tanja A. (18) in der Kärntnerstraße unterwegs, als sich ihnen ein schwarzer Kombi näherte. "Ich habe plötzlich auf den Beinen ein Brennen gespürt", sagte sie zur "Krone". Es war ein Audi, in dem vier Burschen gesessen sein dürften. "Der Beifahrer hat sich aus dem offenen Fenster gelehnt und auf uns geschossen", sagt die junge Leobnerin, die nicht erkennen konnte, ob es sich bei der Waffe um eine Ausführung in Pistolen- oder in Gewehrform handelte (im Paintball-Sport werden die Schussapparate generell als "Markierer" bezeichnet, Anm.).
Treffer am Oberschenkel und in Kniekehle
"Ich bin zweimal von den schwarzen Hülsen, die mit einer gelben Flüssigkeit gefüllt waren, getroffen worden – auf dem rechten Oberschenkel und in der linken Kniekehle. Mir haben die Beine so wehgetan, dass ich mich hinsetzen musste. Meine Freundin hat nur einen Streifschuss abbekommen." Die leicht verletzte Jugendliche wurde ins Leobner LKH gebracht und dort ambulant behandelt.
Schüsse auf geparktes Auto
Wie sich später herausstellte, hatte der unbekannte Schütze kurz zuvor in der Ferdinand-Hanusch-Straße mit seiner Paintball-Waffe bereits dreimal auf ein geparktes Auto geschossen. Der Besitzer (20), der daneben stand, wurde zum Glück nicht getroffen. Die Polizei leitete sofort eine Großfahndung nach dem Audi ein, die aber ergebnislos blieb. Deshalb bitten die Beamten die Bevölkerung um Mithilfe.
Hinweise an die Polizeiinspektion Josef-Heißl-Straße unter der Telefonnummer 059133/6391 erbeten.
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