Der Verdächtige, der in dem Bordell in Wien-Brigittenau drei Sexarbeiterinnen mit einem Küchenmesser getötet haben soll, wird nun auch beschuldigt, in einem Wiener Krankenhaus eine Ärztin attackiert zu haben.
Sein Verteidiger Philipp Springer sagte dazu auf Anfrage: „Ich dementiere das nicht.“ Den Krankenhausaufenthalt bestätigte der Anwalt.
In psychiatrische Klinik gebracht
Auch die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, Nina Bussek, bestätigte den Spitalaufenthalt des 27-Jährigen. „Wir haben heute die Information bekommen“, sagte Bussek. Demzufolge wurde der Mann in eine psychiatrische Klinik gebracht, weil er Nahrung und Flüssigkeitsaufnahme verweigerte. Er soll geäußert haben, dass man ihn vergiften wolle.
Verdächtiger zeigt sich „grundsätzlich geständig“
Am 23. Februar wurden die drei Frauen von dem Angreifer in einem Erotikstudio niedergestochen. Der dringend Tatverdächtige, ein afghanischer Asylwerber, konnte wenig später in der Nähe des Tatorts festgenommen werden.
Nach der schrecklichen Bluttat zeigte sich der Verdächtige bei der Vernehmung von Samstagnachmittag „grundsätzlich geständig“.
Tatmotiv noch unklar
Bislang ist noch unklar, ob der Verdächtige das verwendete Messer eigens für den Angriff auf die Frauen besorgt hatte. Sollte sich dies bewahrheiten, deutet dieser Umstand auf eine geplante Tat hin. Ein mögliches Tatmotiv und die Hintergründe der verheerenden Messerattacke müssen noch genauer ermittelt werden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.