Greenpeace-Expertin:
„Sinkender Tanker ist tickende Zeitbombe“
Inmitten des Roten Meeres schwebt eine drohende Umweltkatastrophe: Der britische Frachter „Rubymar“, Ziel eines Raketenangriffs durch die jemenitischen Huthi-Milizen, könnte eine ökologische Zeitbombe darstellen. Greenpeace schlägt Alarm und fordert dringenden Expertenzugang zum Wrack, um eine Katastrophe abzuwenden.
Nach einem Raketenangriff der jemenitischen Huthi-Miliz auf das britische Frachtschiff „Rubymar“ im Roten Meer ruft Greenpeace zum Handeln auf. Dringend müsse Experten der Zugang zum Wrack ermöglicht werden, sodass rasch entsprechende Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden können.
Jederzeit kann das sinkende Schiff entzweibrechen–dann strömen Tausende Tonnen Düngemittel ungehindert ins Meer.
Ursula Bittner, Biodiversitätsexpertin bei Greenpeace
„Der Tanker ,Rubymar‘ ist eine tickende Öko-Zeitbombe, schon jetzt fließt Motoröl ins Rote Meer“, zeigt sich Ursula Bittner, Biodiversitätsexpertin bei Greenpeace, äußerst besorgt. Doch die größere Gefahr ist, dass das sinkende Schiff entzweibricht und 21.000 Tonnen Dünger ins Meer fließen.
„Das bringt nicht nur das sensible Meeres-Ökosystem aus dem Gleichgewicht, sondern vergiftet auch die Nahrungsgrundlage von Schildkröten, Haien und Delfinen“, so die Expertin.







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