Höheres Alter schützt vor Leistung nicht! Das stellten nun die zwischen 44 und 88 Jahre alten Linzer Schwimmer des 1. LSK Heindl in Doha unter Beweis: Sie holten bei der Masters-WM auch in der Altersklasse 320 - 359 Medaillen! Von den Super-Oldies gibt es aber auch leise Kritik.
Mit viel Gold, Silber und Bronze im Gepäck kehrten sie gestern aus dem reichsten Land der Welt nach Linz zurück: Die Schwimmer vom 1. LSK Heindl räumten bei der Masters-WM in Katar ab: Die aus fünf Damen und vier Herren zwischen 44 und 88 Jahren bestehende „Rentner-Gang“ holte viermal Bronze, zweimal Silber – und zweimal gar Gold gab’s in Staffeln der Altersklasse 320 bis 359 Jahre. Das Alter der Starter wird addiert, das Durchschnittsalter betrug somit mindestens 80 Jahre.
Gold-Ass übt leise Kritik
Wilfried Schneider, Alexander und Helga Patuzzi gewannen mit Gaby Kutschera die 4x50m Freistil-Mixed-Staffel und mit Waltraud Wöss die 4x50m-Mixed-Staffel! „Medaillen bei einer WM gehören zum Traum jedes Sportlers, egal welchen Alters. Ich ziehe den Hut vor den herausragenden Leistungen und bin stolz, dass wir als Verein Schwimmangebote von 4 Jahren bis weit über 80 Jahre anbieten können“, so Obmann Markus Dibold. Wobei mit Alexander Patuzzi (86) ein erfolgreicher Athlet auch leise Kritik am Sportland Oberösterreich übt: „Seit 2018 dürfen wir in den Pausen der Profis nicht mehr im 50-m-Becken des Olympiazentrums trainieren, das war ein großer Unterschied zum 25-m-Becken.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.