Auf einmal scheint es schnell zu gehen. Die Gemeinde Elsbethen entfernte jene Schilder, die Besucher auf die Sperre des Wanderweges hinwiesen. Auch letzte Grundbesitzer ist jetzt gesprächsbereit.
Eine Lösung zeichnet sich im Streit um das beliebte Ausflugsziel Glasenbachklamm ab. Wie die Gemeinde Elsbethen am Freitag informierte, sind jetzt alle Grundbesitzer dazu bereit, über die künftige Haftung und Reparaturen entlang des Wanderweges zu reden.
Vor rund zwei Wochen scheiterten die Gespräche, weil ein Eigentümer nicht gesprächsbereit war. Die Gemeinde entfernte daraufhin am Montag alle Hinweistafeln – diese hatten auf die seit April geltende Sperre hingewiesen. Sie war damals verhängt worden, weil Brücken saniert werden müssen. Trotz Sperre ließen sich laut Gemeinde viele Spaziergänger und Radfahrer nicht vom Betreten der Klamm abhalten.
Es war sehr gut, dass wir das so gemacht haben. Mir ist wichtig, dass wir die Klamm herrichten. Die Haftung wäre dann beim Alpenverein.

Bürgermeister Sebastian Haslauer
Bild: Manuel Horn
Nur wenige Tage nach Abnahme der Sperre-Schilder erklärte sich jetzt plötzlich auch der letzte Grundbesitzer verhandlungswillig. „Es war sehr gut, dass wir das so gemacht haben“, findet ÖVP-Bürgermeister Sebastian Haslauer. Am 27. März wollen Gemeinde, Alpenverein und der Grundbesitzer miteinander reden.
„Die Klamm ist wunderschön. Im Idealfall kann der Alpenverein nach dem Gespräch die Haftung und die Betreuung der Wege übernehmen“, so Haslauer. Die Besitzer werden von Kosten entbunden, für die Reparaturen zahlt die Gemeinde. 800.000 Euro sind dafür budgetiert.
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