Bis zu 20.000 Euro

Wohnheimleiter verzockte Löhne seiner Schützlinge

Österreich
03.07.2012 13:57
Mit den Löhnen zweier 18-jähriger Lehrlinge soll der Leiter eines Wohnheimes im obersteirischen Bezirk Liezen über Jahre hinweg seine Spielsucht finanziert haben. Der 57-Jährige war für die Betreuung und die Finanzgebarung der beiden Burschen verantwortlich. Das soll der Mann schamlos ausgenutzt und einen Großteil des Einkommens - zwischen 15.000 und 20.000 Euro - bei Automaten verspielt haben.

Das Geld der Lehrlinge war auf Sparbüchern deponiert, zu denen der Mann freien Zugang hatte. Von Anfang 2010 bis April 2012 dürfte sich der laut Polizei spielsüchtige 57-Jährige an den Löhnen seiner Schützlinge vergriffen und einen Großteil des Geldes verzockt haben. 

Als die beiden 18-Jährigen schließlich diverse Ungereimtheiten bei ihrer Finanzgebarung bemerkten, erstatteten sie Anzeige bei der Polizei - zu diesem Zeitpunkt befand sich der Wohnheimleiter gerade im Urlaub. Nach wochenlangen Ermittlungen konnten die Beamten der Inspektion Admont dem Steirer sein Vergehen schließlich nachweisen. Bei seiner Einvernahme zeigte sich der 57-Jährige geständig und zu einer Schadenswiedergutmachung bereit.

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