Bilanz nach Unwetter

Bezirkshauptmann: “Schaden geht in die Millionen”

Österreich
27.06.2012 08:37
Endlich hat sich die Lage nach der Unwetterkatastrohe von Samstag im steirischen Paltental und rund um Trieben wieder beruhigt. Die Einsatzkräfte haben unbezahlbare Arbeit geleistet. Die "Krone" sprach mit Josef Dick, dem Bezirkshauptmann von Liezen.

"Krone": Herr Bezirkshauptmann, hat das Paltental das Ärgste überstanden?
Josef Dick: Die Feuerwehren haben ihre Einsätze praktisch abgeschlossen. Das Bundesheer führt noch Aufräumungs- und Sicherungsarbeiten durch. So haben die Soldaten bereits Brücken errichtet. Außerdem muss das ganze Geröll weggeräumt und auch irgendwo deponiert werden.

"Krone": Hat man schon einen Überblick, wie viel Schaden entstanden ist?
Dick: Das wird gerade erhoben. Es sind 50 Einfamilienhäuser beschädigt worden, einige sind noch unbewohnbar. Insgesamt gibt es etwa 200 Schadensstellen. Davon betroffen ist hauptsächlich die Infrastruktur wie zum Beispiel Straßen, Wasserleitungen und Schutzbauten. Vermutlich Ende dieser Woche kann die Schadenshöhe grob geschätzt werden. Aber es ist schon jetzt sicher, dass der Schaden in die Millionen geht.

"Krone": Wann werden die Aufräumungsarbeiten und auch die Schadenserhebungen in etwa beendet sein?
Dick: Ich schätze, dass das noch ungefähr zwei Wochen dauern wird.

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