"Krone": Herr Bezirkshauptmann, hat das Paltental das Ärgste überstanden?
Josef Dick: Die Feuerwehren haben ihre Einsätze praktisch abgeschlossen. Das Bundesheer führt noch Aufräumungs- und Sicherungsarbeiten durch. So haben die Soldaten bereits Brücken errichtet. Außerdem muss das ganze Geröll weggeräumt und auch irgendwo deponiert werden.
"Krone": Hat man schon einen Überblick, wie viel Schaden entstanden ist?
Dick: Das wird gerade erhoben. Es sind 50 Einfamilienhäuser beschädigt worden, einige sind noch unbewohnbar. Insgesamt gibt es etwa 200 Schadensstellen. Davon betroffen ist hauptsächlich die Infrastruktur wie zum Beispiel Straßen, Wasserleitungen und Schutzbauten. Vermutlich Ende dieser Woche kann die Schadenshöhe grob geschätzt werden. Aber es ist schon jetzt sicher, dass der Schaden in die Millionen geht.
"Krone": Wann werden die Aufräumungsarbeiten und auch die Schadenserhebungen in etwa beendet sein?
Dick: Ich schätze, dass das noch ungefähr zwei Wochen dauern wird.
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