AK-Wahl

Stimmenauszählung nun komplett abgeschlossen

Vorarlberg
12.02.2024 13:33
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Mit der Auszählung auch der letzten Briefwahlstimmen ist das Ergebnis der AK-Wahl nun endgültig, zu Mandatsverschiebungen kam es nicht mehr. 

Die Auszählung der letzten Briefwahlstimmen der am vergangenen Donnerstag zu Ende gegangenen Arbeiterkammer (AK)-Wahl in Vorarlberg hat das Ergebnis nur sehr geringfügig verändert, Mandatsverschiebungen gab es keine. Stärkste Gruppierung in der AK-Vollversammlung bleibt die ÖVP-nahe Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG-AK) mit einem Stimmenanteil von 42,3 Prozent. Auf Platz zwei folgt die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) mit 28,1 Prozent.

Sowohl die FCG-AK (2019: 47,3, -5,0) als auch die FSG (2019: 30,2; -2,1) verloren im Vergleich zur Wahl 2019 an Stärke, blieben aber klar vor ihren Mitbewerbern. Den dritten Platz erreichten die Freiheitlichen Gewerkschafter (FA) mit 14,5 Prozent (2019: 7,9, +6,6). Die FA gewannen damit beinahe so viele Stimmenanteile hinzu wie FGC-AG und FSG gemeinsam verloren. Arbeiterkammer-Vizepräsidentin Manuela Auer (FSG) hatte schon am Freitag bei der Bekanntgabe des vorläufigen Ergebnisses festgestellt: „Man sieht, wo die Stimmen hingegangen sind.“

Alle anderen angetretenen Fraktionen blieben deutlich unter der Zehn-Prozent-Marke: Die migrantisch geprägte „Heimat aller Kulturen “(HaK) erreichte 6,9 Prozent Stimmenanteil (2019: 6,1), die grün-nahe Liste „Gemeinsam“ 4,6 Prozent (2019: 6,0) - sie blieb damit abermals hinter der HaK zurück. Für die „Neue Bewegung für die Zukunft“ (NBZ) blieben 2,3 Prozent (2019: 1,8). Der „Gewerkschaftliche Linksblock“ (GLB) legte zwar auf 1,2 Prozent (2019: 0,8) Stimmenanteil zu, verpasste jedoch zum wiederholten Mal den Einzug in die AK-Vollversammlung.

In dem neu zusammengesetzten Gremium wird die FCG-AG-Fraktion 31 Sitze einnehmen (-3 gegenüber 2019), die FSG 20 (-2). Die FA verdoppelten ihre Mandatszahl von fünf auf zehn. Die „HaK“ wird fünf Mandatare (+1) stellen, „Gemeinsam“ 3 (-1). Für die NBZ resultiert wie 2019 ein Mandat. Die Wahlbeteiligung betrug 35,3 Prozent und war damit schwächer als vor fünf Jahren (2019: 37,1). Wahlbeteiligt waren 138.100 Personen (2019: 133.885). Die konstituierende Sitzung der Vollversammlung, bei der aller Voraussicht nach Bernhard Heinzle (FCG-AK) als AK-Präsident bestätigt wird, findet am 14. März statt.

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