Der berühmte Haubenkoch Max Stiegl vermietete im April 2022 ein Hotelzimmer im Gut Purbach (Burgenland) - mit ungeahnten Folgen, wie sich später herausstellte ...
Mit einem mutmaßlichen Betrüger muss sich Haubenkoch Max Stiegl herumschlagen. Günther A. aus Wien hatte sich im April 2022 in ein Hotelzimmer im Gut Purbach eingemietet, das Geld blieb der Dauergast aber schuldig. „Bis Ende Oktober war das Quartier fix gebucht. Immer wieder wurden mir Zahlungsbelege geschickt, doch die waren gefälscht“, schildert Stiegl.
Für Serienbetrüger klickten die Handschellen
Nach Wochen war der prominente Wirt dem 48-jährigen Einmietbetrüger auf die Schliche gekommen und hat Anzeige erstattet, doch da war der Verdächtige längst untergetaucht. Die Polizei konnte den Gesuchten erst viel später festnehmen, als er von der französischen Mittelmeerinsel Korsika zurückgekehrt ist. Der Beschuldigte, bei dem es sich offenbar um einen Serientäter handelt, ist in Haft.
Schaden in der Höhe von 27.000 Euro entstanden
Der Wiener hatte die Küche des Vier-Hauben-Kochs im Gut Purbach geschätzt. „Als Gast im Restaurant hat er die Rechnung bezahlt“, sagt Stiegl. Als Zimmergast hinterließ A. jedoch 27.000 Euro Schaden. Am Montag sah ihn das Opfer vor Gericht in Eisenstadt wieder. Der Vorwurf laut Anklage: schwerer Betrug. Zusätzliche Zeugen werden geladen - Verhandlung vertagt.
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