Von der Schreckschusspistole bis hin zum Totschläger - bei einem 18-Jährigen wurden am Sonntagabend vor dem Innsbrucker Hauptbahnhof von der Polizei gleich mehrere Waffen sichergestellt. In diesem Bereich gilt seit Jahren ein striktes Waffenverbot.
Am 1. Dezember 2018 wurde die berüchtigte Innsbrucker Bogenmeile zur ersten Waffenverbotszone in Österreich. Im März 2019 kam dann in der Tiroler Landeshauptstadt die zweite im näheren Umfeld des Hauptbahnhofes (Vorplatz - Südtiroler Platz mit den Seitenstraßen Salurner Straße bis Adamgasse und Brixner Straße bis Meinhardstraße sowie Brunecker-Straße bis Museumstraße) dazu.
18-Jähriger mit mehreren Waffen erwischt
Am Südtiroler Platz, also direkt vor dem Hauptbahnhof, ging am Sonntagabend der Polizei ein 18-jähriger Österreicher ins Netz, der gleich mehrere Waffen bei sich hatte. „Bei ihm wurden im Zuge einer Personenkontrolle eine ungeladene Schreckschusswaffe, ein Schlagring, ein Totschläger, ein Küchenmesser und ein Pfefferspray vorgefunden und sichergestellt“, heißt es vonseiten der Exekutive.
Gegen den 18-Jährigen wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.
Die Ermittler
Gegen den 18-Jährigen sei ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen worden, so die Ermittler weiter. Entsprechende Anzeigen folgen.
Mehr Kontrollrechte für Polizei
Die Verordnungen zur Waffenverbotszone geben der Polizei mehr Kontrollrechte und somit die Möglichkeit, effektiver gegen potenzielle Gewalttäter vorzugehen. Heißt unter anderem: Bei einem konkreten Verdacht sind Polizisten dazu befugt, Personen nach Waffen zu durchsuchen.
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