In unmittelbarer Nähe zum Seiteneingang der Karlskirche in Wien sind am Donnerstagmorgen menschliche Überreste in Form von Knochen gefunden worden. Die Behörden werden nun prüfen, aus welcher Epoche die Skelette stammen.
Entdeckt wurden die Knochen im Zuge der Bauarbeiten rund um den neuen Radweg in der Argentinierstraße. Nach Angaben des Ritterlichen Kreuzherrenordens hat sich hier bis 1784 ein Friedhof befunden.
Der Komponist Antonio Vivaldi hat laut Orden dort seine letzte Ruhestätte gefunden. Ob es sich bei den Skeletten tatsächlich um Überreste von Beigesetzen handelt, muss erst geklärt werden. Mittlerweile haben Archäologen die weiteren Untersuchungen übernommen.
Nach ersten, vorsichtigen Schätzungen sollen die Knochen aus der frühen Neuzeit (16./17. Jahrhundert) stammen.
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