22.05.2012 15:49 |

Absage an die Austria

Foda bestätigt sein Engagement beim 1. FC Kaiserslautern

Franco Foda hat sein Engagement beim deutschen Bundesliga-Absteiger Kaiserslautern bestätigt. "Ich freue mich auf die Herausforderung FCK", sagte der 46-jährige Coach, der einen Zweijahresvertrag bei den "Roten Teufeln" erhalten wird, am Dienstag. Wie bei Sturm Graz soll Thomas Kristl auch in Kaiserslautern als Fodas Co-Trainer fungieren. Austrias Spitzenfunktionäre, für die Foda der Wunschkandidat war, haben sich zur Entscheidung des Deutschen noch nicht geäußert.
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Die offizielle Vorstellung Fodas erfolgt am Mittwoch. Mit dem neuen Trainer soll im Optimalfall der direkte Wiederaufstieg in die deutsche Bundesliga gelingen. Für den 46-Jährigen ist der neue Job eine Rückkehr zu seinen Wurzeln, denn am Betzenberg streifte Foda schon als Nachwuchsspieler den Dress über, bestritt dort als 18-Jähriger auch seine ersten drei Bundesligaspiele. 90 waren es am Ende.

Schon 2009 hatte Kaiserslautern die Angel nach dem "verlorenen Sohn" ausgeworfen, damals sagte Foda ab und schnappte sich mit Sturm Graz noch den Cupsieg und den Meistertitel. Jetzt ist die Zeit reif, Sturm schickte ihn in die Wüste, die Kinder sind aus dem Haus. "Ich möchte aber schon betonen, dass es keine Entscheidung gegen die Austria, sondern für Kaiserslautern gewesen ist. Ich bin bei diesem Klub groß und mit ihm Pokalsieger geworden. Außerdem kenne ich Stefan Kuntz schon sehr lange, mit ihm habe ich ja noch Ende der 80er-Jahre gemeinsam für Lautern gespielt", erklärt Foda, wieso er den "Violetten" am Montagabend einen Korb gab.

Die Austria sucht weiter
Die Austria steht nun wieder am Beginn der Trainersuche. Nach dem Gespräch mit Foda letzten Samstag waren die Verantwortlichen sehr zuversichtlich gewesen, dass der Deutsche in Wien unterschreibt, jetzt muss Sportchef Thomas Parits neu beginnen. "Wir werden schon etwas Gutes finden", ist ihm nur zu entlocken. Geht's nach dem Anforderungsprofil, dann soll es laut AG-Vorstand Markus Kraetschmer ein "routinierter" Trainer sein. Womit einige jüngere österreichische Kandidaten eigentlich kein Thema mehr sein dürften.

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