Neuer Rekordwert: Exakt 2431 E-Pkw wurden 2023 im Ländle zugelassen. Die meisten davon im Bezirk Bregenz. Doch abgesehen vom Verkauf der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben wollen die Geschäfte der Autohändler nicht so recht ins Rollen kommen.
Obwohl die Zahl der neu zugelassenen Pkw in Vorarlberg wieder leicht angestiegen ist, ist Rudi Lins, Obmann der Fachgruppe Fahrzeughandel, alles andere als zufrieden. „Die Daten liegen leider noch unter dem Vorkrisenniveau. Die Krise ist also auch für die Automobilbranche weiterhin stark spürbar“, klagt er.
Gründe dafür seien unter anderem die abermalige Erhöhung der NOVA oder die Einführung der CO₂-Steuer. Zudem sei der leichte Anstieg der Neuzulassungen (von 9267 auf 10.720) auf sogenannte „Nachziehkäufe“ zurückzuführen. Die Fahrzeuge wurden also im Jahr 2022 bestellt, aber erst 2023 ausgeliefert.
Die Daten bei den neuzugelassenen Pkw liegen leider noch unter dem Vorkrisenniveau. Gründe dafür sind etwa die abermalige Erhöhung der NOVA oder die Einführung der CO2-Steuer.
Rudi Lins, Obmann der Fachgruppe Fahrzeughandel
Licht am Horizont sehen die Fahrzeughändler aber, wenn es um alternative Antriebsarten geht. Neben Pkw mit Hybridmotoren liegen vor allem E-Autos hoch im Kurs. Nach Angaben des VCÖ hat sich der Anteil der E-Pkw im Vergleich zum Jahr 2018 verachtfacht. Mit insgesamt 2431 neu zugelassenen E-Fahrzeugen wurde im vergangenen Jahr eine neue Rekordmarke gesetzt.
Gestiegen ist sowohl die Anzahl bei den privaten Haushalten als auch bei den Firmenwagen. Innerhalb Vorarlbergs hat der Bezirk Bregenz mit knapp mehr als 27 Prozent den höchsten Anteil an E-Pkw.
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