13.05.2012 21:44 |

Tod im Schlaf

"Blues Brothers"-Bassist Donald Dunn gestorben

Der aus der US-Filmkomödie "Blues Brothers" bekannte Bassist Donald Dunn ist tot. Nach Angaben seines früheren Bandkollegen und Freundes Steve Cropper starb der 70-jährige Musiker am Sonntag in Tokio friedlich im Schlaf, nachdem er am Vorabend noch einen Auftritt absolviert hatte.

Dunn habe in Japan gerade zwei Konzerte gegeben, schrieb Cropper, der ihn auf der Tournee begleitete, auf seiner Facebook-Seite. "Heute habe ich meinen besten Freund verloren und die Welt verlor den besten Kumpel und besten Bassisten, der je gelebt hat", so der Gitarrist.

Dunn, nach seinem Vornamen Donald von seinen Freunden auch "Duck" genannt, hatte schon in den Sechzigern zahlreiche Hits, als er Bassist der Formation Booker T. & the M.G.'s ("Green Onions") war. Da lernte er auch Cropper kennen.

Später spielte Dunn mit Pop-Größen wie Eric Clapton, Bob Dylan, Creedence Clearwater Revival, Neil Young, Tom Petty, Jerry Lee Lewis, Muddy Waters und Rod Stewart. Außerhalb der Szene wurde er vor allem als Mitglied der Blues Brothers' Show Band bekannt, die mit John Belushi und Dan Aykroyd bei ihren Bühnenauftritten und im Film auftraten.

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