War für Kiew bestimmt

Russisches Geschoss fällt auf eigenes Dorf

Ausland
02.01.2024 14:16

Als Russland am Dienstag zahlreiche Raketen auf die Ukraine abfeuerte, unterlief dem Aggressor-Staat ein verhängnisvoller Fehler. Versehentlich ging ein Geschoss nämlich über einem russischen Dorf im Grenzgebiet Woronesch nieder. Der Gouverneur der Region gibt das sogar öffentlich zu.

In den sozialen Netzwerken machen nicht authentifizierte Videos die Runde, die angeblich schwere Zerstörungen an mehreren Häusern zeigen. Ein Geschoss hatte unbeabsichtigt das Dorf Petropawlowka, das etwa 140 Kilometer von ukrainisch beherrschtem Territorium entfernt ist, getroffen, vermeldete der Gouverneur des Gebiets, Alexander Gussjew, auf Telegram.

Sieben Bauernhöfe beschädigt
Dem Politiker zufolge sind alle Bewohner wohlauf. Allerdings seien sieben Bauernhöfe beschädigt worden. „Es können Schäden an der Verglasung, an den Dächern und an den Tragkonstruktionen entstanden sein“, führte er aus. Einige Bewohner seien vorläufig evakuiert worden.

Gussjew sprach von einem „versehentlichen Abgang“ des Geschosses. Angaben zum Waffentyp machte er nicht. Russische Exilmedien spekulieren, dass es sich um eine Rakete gehandelt haben könnte.

Die originale Telegram-Meldung des Gouverneurs:

Hier ereignete sich das Unglück:


Russisches Verteidigungsministerium bestätigt Vorfall
Das russische Verteidigungsministerium bestätigte laut der russischen staatlichen Nachrichtenagentur RIA Nowosti, dass es gegen 9 Uhr in der Früh (Ortszeit) während eines Flugs einer Maschine der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte der Russischen Föderation zu einem solchen Vorfall gekommen war. Eine Kommission untersuche die Schäden.

Die Bevölkerung fühlt sich dennoch im Stich gelassen und beklagt sich nun im Netz: „Wo ist denn Wowka (Abkürzung für den russischen Präsidenten Wladimir Putin, Anm.)? Lebt er noch?“

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