07.05.2012 14:01 |

Blaues Wunder

Franzose erfuhr im Wahllokal vom eigenen Tod

Bei der zweiten Runde der Präsidentenwahl in Frankreich hat ein Mann aus dem Norden des Landes sein blaues Wunder erlebt. Als Daniel Demay am Sonntagabend seine Stimme abgeben wollte, teilte man ihm mit, dass sein Name bereits im Sterberegister vermerkt sei und er deshalb keinen Wahlzettel erhalten könne.

"Im Rathaus haben sie mir gesagt, dass ich gestorben bin", erzählte der überraschte Demay am Sonntagabend, wie das Internetportal ouest-france.fr berichtet. Nach Angaben im Sterberegister der Gemeinde Calonne-Ricouart war der 61-Jährige im Jänner dahingeschieden.

Dabei handelte es sich allerdings um eine Verwechslung. Tatsächlich war Demays Schwager im Jänner gestorben, und da dieser kein Geld hinterlassen habe, habe Demay für ihn eine Grabstelle gekauft. "Ich habe sie auf meinen Namen gekauft, weil er kein Geld hatte", erklärte der Franzose. Dass dieser letzte Gefallen für seinen Schwager dazu führte, dass er als Verstorbener geführt wurde, habe er nicht geahnt. "An so eine Verwechslung habe ich gar nicht gedacht."

Was folgte, war ein Gang zum Amtsgericht, wo zwei Zeugen Demays Identität bestätigen mussten. Danach konnte der Franzose doch noch seine Stimme für die Präsidentenwahl abgeben. Wen er gewählt hat, wollte er nicht verraten.

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