Sa, 20. Oktober 2018

Skicross-Tragödie

10.03.2012 15:19

Nick Zoricic beim Weltcupfinale tödlich verunglückt

Beim Finale im Skicross-Weltcup in Grindelwald in der Schweiz hat sich am Samstag ein tödlicher Unfall ereignet. Der 29-jährige Kanadier Nick Zoricic stürzte beim Zielsprung ins Sicherheitsnetz und blieb regungslos liegen. Nach 45 Minuten wurde er mit schweren Kopfverletzungen per Helikopter ins Spital nach Interlaken transportiert, die Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Das Rennen wurde nach dem Unfall sofort abgebrochen.

Der Kanadier, der 1983 in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo geboren wurde, holte in seiner Karriere zwei Weltcup-Podestplätze und kam siebenmal unter die Top 10. Bei der WM 2011 in Deer Valley belegte er Rang acht. Zoricic hatte seine Karriere als Slalom-Spezialist bei den Alpinen begonnen und wechselte Anfang 2009 in den Skicross-Weltcup.

Der Österreicher Max Gartner, Verbandspräsident von Alpine Canada, war erschüttert. "Nick war ein talentierter Rennläufer und als großartiger Mensch bei allen sehr beliebt. Unsere Gedanken sind nun vor allem bei seinen Eltern und seiner Familie", so Gartner. Erst vor knapp zwei Monaten starb die kanadische Freestyle-Läuferin Sarah Burke ebenfalls an einer Kopfverletzung.

Die FIS und die Veranstalter in Grindelwald drückten den Angehörigen, den Freunden und dem kanadischen Verband ihr tiefstes Mitgefühl aus. Auch das österreichische Team war geschockt vom Tod des Kollegen. "Wir verlieren einen großartigen Menschen, vorbildlichen Sportler und guten Freund. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie und seiner Mannschaft, denen wir unser aufrichtiges Mitgefühl aussprechen möchten. Dieser schwere Verlust für unseren Sport macht uns alle zutiefst betroffen", sagte Sabine Wittner vom ÖSV.

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