Der Mann soll die 14-jährige Tochter einer befreundeten Familie im Auto eingesperrt haben. Es kam zum Freispruch.
Schwere Vorwürfe der Minderjährigen gegen den bislang unbescholtenen Syrer. Gemeinsam mit dem mutmaßlichen Opfer soll der 22-jährige Familienvater die kranke Mutter des Mädchens im August vergangenen Jahres ins Krankenhaus gefahren haben. Während der Dauer der Untersuchung sollen er und die 14-Jährige im Auto gewartet haben. Aus angeblichen Sicherheitsgründen soll der Angeklagte schließlich die Türen verriegelt und zunächst anzügliche Bemerkungen gemacht haben. Dann meint er: „Nach österreichischem Gesetz darfst du keine Jungfrau mehr sein. Ich werde dir helfen, dass du keine mehr bist.“
Drohnachrichten?
Laut Anklageschrift soll der Syrer dann mit der minderjährigen Landsmännin nach Bürs gefahren sein, wo er übergriffig geworden sein soll. Als das Mädchen sich weigerte, soll er sie dazu genötigt haben, nichts ihren Eltern zu erzählen, da er andernfalls den Vater der 14-Jährigen bezichtigen werde, seine Frau belästigt zu haben. Als das Mädchen drei Monate später Anzeige erstattete, soll er ihr Drohnachrichten geschickt haben.
Im Prozess bestreitet der Angeklagte die Vorwürfe. Verteidiger German Bertsch spricht beim mutmaßlichen Opfer von zahlreichen Widersprüchen. Nach neunstündiger Verhandlung fällt der Schöffensenat einen Freispruch im Zweifel. Es stand Aussage gegen Aussage.
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