Rückfälle nach Entzug

Lena Meyer-Landrut: „Glaube, ich bin spielsüchtig“

Society International
14.09.2023 12:00

Sängerin Lena Meyer-Landrut hat im SWR3 Podcast „1 plus 1 - Freundschaft auf Zeit“ zum ersten Mal über ihre selbst diagnostizierte Spielsucht gesprochen.

Landrut ist überzeugt davon, nach Handy-Spielen und anderen Apps süchtig zu sein. In dem Talk gestand sie der Moderatorin Giulia Becker, der bekannt war, dass Landrut eine „Zocker-Maus“ sei, dass es bei ihr bereits schlimm sei und sie nicht davon loskomme.

„Ich bin nicht gefährdet, spielsüchtig zu sein - ich glaube, ich bin spielsüchtig. Ohne Witz.“ Sie könne einmal installierte Spiele oder Apps nicht vom Smartphone löschen, auch wenn sie sie eigentlich loswerden wollte und sobald sie es doch schafft, werde sie wieder rückfällig. 

„Selbstschutz funktioniert nicht“
„Manchmal habe ich dann so Anfälle, dass ich sage, ich lösche die Scheiße, jetzt komm’ ich runter davon“, erklärte sie. Und weiter: „Dann gehe ich durch ‘nen Entzug und dann lade ich es mir halt wieder runter. Der Selbstschutz funktioniert bei mir nicht mehr. Das heißt, ich bin in der Sucht."

Unter anderem sei sie süchtig nach „Bauernhof-Spielen“ und „Candy Crush“ gewesen. Im Augenblick spiele sie „Online-Uno, Online-Bingo und Online-Yatzi“. Ein Problem sei, dass sie bei den Spielen auch immer wieder Pakete dazukaufe, was natürlich auch ins Geld geht.

Nach Reitunfall „geerdeter“
Vorige Woche erzählte sie im ersten Teil des Podcasts, dass sie nach ihrem Reitunfall „deutlich geerdeter“ sei. „Man kann sich gar nicht bewegen“, sagte die aus Hannover stammende Sängerin. „Man kann vor allem nicht aufstehen, hinsetzen, bücken, irgendwelche Sachen aufheben und es ist alles so beschwerlich und nicht schön.“

Lena Meyer-Landrut kann Handy-Spiele nicht löschen. (Bild: (c) www.VIENNAREPORT.at)
Lena Meyer-Landrut kann Handy-Spiele nicht löschen.

Sie sei Anfang August seitlich vom Pferd gefallen und habe sich zwei Wirbel gebrochen, sagte Meyer-Landrut in dem Podcast. „Es hätte nicht viel gefehlt und dann wären meine Beine nicht mehr zu benutzen gewesen.“ Jedoch habe sie Glück im Unglück gehabt und der Unfall werde sie nicht langfristig beeinträchtigen.

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