Comeback als Stürmer?

Star streikt: Hinteregger tut’s „irrsinnig weh“

Fußball International
31.08.2023 16:37

Mit einem Trainingsstreik will Topstürmer Randal Kolo Muani einen Wechsel von Eintracht Frankfurt zu Topklub Paris Saint-Germain erzwingen. Jetzt äußert sich auch Ex-ÖFB-Teamspieler Martin Hinteregger zu den Geschehnissen bei seinem Ex-Verein. Es tue ihm „irrsinnig weh“, so „Hinti“, der - augenzwinkernd - sogar ein Comeback in Betracht zieht.

Randal Kolo Muani blieb am Mittwoch dem Abschlusstraining des Bundesligisten für das Play-off-Rückspiel in der Conference League gegen Lewski Sofia am Donnerstag eigenmächtig fern. Nach dem 1:1 im Hinspiel benötigt die Eintracht einen Sieg zum Einzug in die Gruppenphase. Doch der Streik des Starspielers sorgt für Wirbel. „Jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazugeben“, sagt Hinteregger in einem Video auf Instagram und betont, dass die Partie „extrem wichtig“ und „richtungsweisend für die ganze Saison“ sei.

Martin Hinteregger (Bild: Mario Urbantschitsch)
Martin Hinteregger

„Wenn er sich ein bisschen mit dem Verein identifiziert und wirklich ein Herz für die Fans, für die Region und für alle, die im Verein arbeiten, hätte, dann würde er sowas nicht machen“, kritisiert er den Franzosen für seinen Streik. „Aus dem Grund, weil die Chance einfach riesig ist, wieder einen Titel zu holen.“ Für Hinteregger, der im Sommer 2022 seine Profikarriere mit 29 Jahren beendet hatte, sei Frankfurt bei einer erfolgreichen Qualifikation der Favorit auf den Triumph in der Conference League.

Die Wahrscheinlichkeit auf den Sieg sei höher als beim überraschenden Europa-League-Triumph 2022. „Die Bilder hat er sicher auch gesehen, was gibt es Schöneres, als mit Frankfurt einen Titel zu holen. Deshalb tuts mir so irrsinnig weh, dass das jetzt passiert ist. Ich hoffe, wir gewinnen die Partie und steigen auf“, so Hinteregger, der der Eintracht fest die Daumen drückt.

„Als Stürmer wäre ich bereit, nochmal zurückzukommen“
Und der Kärntner, der noch als Amateur bei seinem Heimatverein SGA Sirnitz als Spielertrainer aktiv ist, sorgt mit einer Comeback-Aussage für Aufsehen. „Ich bin zwar noch nicht so fit, wie ich als Profi war. Aber ich krieg das sicher in drei, vier Wochen hin. Ich habe zwar aktuell eine Torflaute, aber als Stürmer wäre ich auf jeden Fall bereit, nochmal zurückzukommen, sollte sich niemand dafür finden“, sagt Hinteregger mit einem Grinsen im Gesicht. Nachsatz: „Spaß beiseite!“

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