Damit verzögere sich auch der für den 30. Mai geplante Flug von drei Raumfahrern zur ISS, hieß es in der Erklärung. Zudem müsse der für Samstag vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan geplante Start einer Proton-Trägerrakete mit einem niederländischen Satelliten wegen eines Kabelbruchs verschoben werden.
Problemlos war am Donnerstag der Start eines unbemannten Raumtransporters vom Typ "Progress 14M-14" verlaufen (Bericht in der Infobox). Der Frachter mit mehr als 2,5 Tonnen Nachschub für die sechsköpfige ISS-Crew an Bord wird in der Nacht zum Samstag an der Außenstation der Menschheit im All andocken.
Zahlreiche technische Probleme
Roskosmos hatte zuletzt mit zahlreichen technischen Problemen zu kämpfen. Erst vor zwei Wochen war die russische Marsmond-Sonde "Phobos-Grunt" unkontrolliert in den Pazifik gestürzt. Das hat den Chef der russischen Raumfahrtbehörde, Wladimir Popowkin, vergangene Woche allerdings nicht davon abgehalten, anzukündigen, das Russland bis zum Jahr 2020 zwei Raumapparate zum Mond schicken werde (Berichte in der Infobox). Später sei auf dem Erdtrabanten sogar eine bemannte Station geplant.
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